Was bleibt, sind die Erinnerungen…

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„Viele Wochen habe ich gehofft, dass du noch einmal die Kurve bekommst. Aber am Abend des 31. Oktober letztes Jahr war alle Hoffnung vergeblich. Nach 15 wunderbaren Jahren, die wir beide mit einander verbringen durften, musste ich mit dir zur Tierärztin gehen, während draußen die kleinen Halloween-Monster Süßes gefordert und mit Saurem gedroht haben. Frau Fr. Bendel hat dir, während du in meinen Armen gelegen hast, die Spritze gegeben, die dich von deinen schlimmen Schmerzen erlöst und dir den Weg über die Regenbogenbrücke erleichtert hat. Wir haben so vieles mit einander erlebt, wir sind durch dick und dünn gegangen und ohne dich an meiner Seite wäre ich heute nicht mehr hier.“

Das habe ich kurz nach deinem ersten Todestag auf meiner facebook-Seite veröffentlicht. Heute habe ich dich besucht. Habe dein Grab gerichtet, wo wir dich vor einem Jahr zur letzten Ruhe gebettet haben, an der Seite von Willi und Fredi. Bestimmt tobt ihr drei gerade da oben auf der anderen Seite des Regenbogens herum, zusammen mit all den anderen.

Und vielleicht guckst du ja ab und zu mal zu mir herunter und freust dich darüber, dass ich jetzt, nach einem Jahr, auf ganz andere, wundervolle Weise wieder glücklich werde und der große Schmerz, der mich begleitet, seitdem du gegangen bist, zwar nicht vergeht, aber doch jeden Tag ein wenig kleiner wird.

Was bleibt sind die Erinnerungen. Und die Gewissheit, dass du ein ganz besonderer Wegbegleiter für mich warst.

So long, kleiner Freund. Bis zum nächsten Mal.

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