Monsanto hat noch lange nicht fertig.

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Am 25. Mai war der weltweite „March Against Monsanto“. Tausende von Menschen gingen – von der Presse weitestgehend ignoriert – gegen eines der übelsten Unternehmen der Geschichte auf die Straße.

Und nur wenige Tage danach, wenige Tage, nachdem der massenhafte Protest gegen dieses Unternehmen, gegen Monsanto, diesen Chemie-Multi-Konzern, der vor etwa 100 Jahren mit der Herstellung des Süßstoffs Saccharin begonnen und im Lauf von 100 Jahren zu einem der weltweit größten Unternehmen überhaupt wurde, stattfand, geisterte eine Meldung insbesondere durch die Online-Welt, die sinngemäß verkündete, dass Monsanto sich aus dem europäischen Markt zurückziehen und darüber hinaus sich von seinen weiteren Plänen zur Aussaat und Auspflanzung gentechnisch veränderter Nutzpflanzen verabschieden würde.

Ich habe diese Meldung, die natürlich nachvollziehbar bei vielen enttäuschten Demonstranten des March Against Monsanto große Freude auslöste, mit sehr verhaltenen Gefühlen zur Kenntnis genommen. Zu unglaublich schien es mir, dass dieser Konzern, der sich seit einhundert Jahren wie ein extrem hässlicher Ausschlag über die gesamte Welt ausbreitet, dass dieser Konzern, der über eine Fülle von Tochterfirmen, Konsortien, Holdings und Beteiligungen verfügt, der darüber hinaus mit nahezu sämtlichen weltweiten Konzernen aus allen Branchen mittelbar oder unmittelbar in besten Geschäftsbeziehungen steht, sich aus einem seiner wichtigsten Märkte zurückzieht mit der Begründung, die Akzeptanz des Namens Monsanto sei in Europa so schlecht, dass man den Markt aufgeben werde.

Und als ob ich es geahnt hätte, las ich heute, dass sich Monsanto keineswegs aus dem Europäischen Markt zurückziehen wird. Im Blog „Experiment Selbstversorgung“, der Online-Plattform eines wie ich nach erstem virtuellem Augenschein behaupten zu dürfen glaube hervorragenden Autarkie-Projekt in Österreich, erschien ein Artikel mit dem Titel „Monsanto gibt Europa NICHT auf“!

Nach der Lektüre habe ich mit Michael Hartl, dem Betreiber des Blogs und Autor des Artikels Kontakt aufgenommen und ihn gebeten, seinen Artikel hier in meinem Blog sozusagen „in Kopie“ veröffentlichen zu dürfen. Aus nachvollziehbaren Gründen haben wir uns statt dessen darauf geeinigt, dass ich seinen Artikel hier teasern und verlinken werde, damit man ihn bei Interesse dort in aller Ruhe nachlesen und sich bei der Gelegenheit auch gleich über das „Experiment Selbstversorgung“ informieren kann.

Michael schreibt in seinem Artikel:

„Die Presse jubelt: Monsanto gibt Europa auf! Und alle freuen sich.

Monsanto selbst schreibt dazu: Das stimmt so nicht. Und keinen interessiert es.

Ich möchte kurz darüber schreiben, was aus meiner Sicht wirklich passiert – und vor allem wie wir die Agro-Industrie tatsächlich besiegen können, wenn wir alle gemeinsam die richtigen Entscheidungen treffen.

Was Monsanto zur EU sagt

Recht schnell nach Aufkommen der ersten Meldungen in der Presse, Monsanto würde sich aus Europa zurückziehen, gab es eine Stellungnahme von Monsanto zur Vermarktung von Gentec-Saatgut in Europa. Hierz bezieht sich Monsanto auf die Meldungen der Presse:

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